

Unser
Vereins-Gewässer
Die
Stever entspringt am südlichen Abhang der Baumberge in der Bauernschaft
Stevern in der Nähe eines Bauernhofes ca. 130m ü.d M.. Die kleine
aber sehr lebendige Quelle bildet zunächst ein Bächlein und fließt
als selbstständige Stever in unzähligen Windungen, mehrere andere
Bäche in sich aufnehmend in südlicher Richtung durch Nottuler
und Buldener Gebiet, vorbei an Klein- und Groß-Schonebeck , sich stets
kreuz und quer durch Wiesen und Felder windend nach Senden. Bei der früheren
Ritterburg Haus Senden vereinigt sich die Stever mit dem Dümersbach
und macht das Haus Senden zu einer typischen Wasserburg. Weiter geht ihr
Lauf über Haus Schölling in die ausgedehnte Weite der Lüdinghauser
Flachmulde vorbei an Haus Kakesbeck, den Kleuterbach in sich aufnehmend
verbreitert sie sich ständig, um sich letztlich vor Lüdinghausen
zu teilen um die Steverstadt als Vischerring-Mühlen und Ostenstever
zu durchfließen. Im Süden der Stadt vereinigt sie sich wieder.
Vorbei an Klein-Patzlar, Groß-Patzlar, Einmündung des Teufelsbaches
und an Haus Vehoff vorbei, wendet sie sich nach Süden und nimmt die
Selmer Funne auf. Bald erreicht sie die Recheder Mühle. An Olfen vorbei
fließt sie zur Füchtelner Mühle und weiter hin zu den Borkenbergen
mit Heimingshof und Haus Niemen. Gesäumt von hohen, sandigen Ufern
mit krüppeligen Kiefern, Ginster und Wachholderbüschen ergießt
sich die Stever in den Haltener Stausee und mündet schließlich
unweit von Haltern in die Lippe (34m ü.d. M). Trotz mehrfacher Begradigung
in den letzten Jahrzehnten, hat sich in der Stever ein großer Fischbestand
erhalten, der von vielen Angelsportvereinen genutzt wird. Nachgewiesene
Fischarten in der Stever sind: Rotaugen, Brassen, Döbel, Karpfen, Aale,
Barsche, Zander, Hechte und Forellen.